1. Tag - 13.06.2010 - Bedeckt u. Regen 20°
13. Juni 2010, endlich war es so weit, unsere Fernradtour Donauwörth - Passau konnte beginnen. Pünktlich um 12:36 Uhr fuhr unser IC Vom Berliner Hauptbahnhof in Richtung Hannover. Hier überraschte uns netterweise unser Neffe und Cousin Marco und seine Freundin mit einem Kurzbesuch. Wir stiegen in den IC nach Donauwörth und kamen hier nach 6 1/2 Std. an. Leider regnete es hier und wir mußten die letzten 3 km zur Pension Mayer mit dem Rad im Regen fahren. Leider hatte die Pension keinen Gemeinschafts-TV, so konnten wir das 4:0 von Deutschland über Australien nicht sehen. Nach dem Essen ging es gegen 22:30 Uhr ins Bett.
9.20 km - 45:30 min. Sattelzeit.
Berlin - Hauptbahnhof
Die Pension Mayer in Donauwörth war sauber und recht gut ausgestattet. Leider kein TV im Gastraum.
61.- € im DZ mit Frühstück. www.gasthof-mayer.de
2. Tag - 14.06.2010 - Bedeckt bis sonnig 25°
Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, fuhren wir gegen 9:50 Uhr nach dem Frühstück Richtung Ingolstadt. Gott sei Dank hat es aufgehört zu regnen. Mit der Zeit wurde das Wetter immer besser und wir hatten bald 25° im Schatten ( Hier wußten wir noch nicht, daß das der einzige Sonnentag bleiben sollte ). In Hatzenhofen machten wir dann die erste größere Pause. Trotz Ruhetag hat uns eine nette Dame bedient. Übrigens von Flachlandtour konnte keine Rede sein. Viele Steigungen machten uns das Leben schwer. In Ingolstadt über Marxheim, Hatzenhofen, Steppberg, Neuburg u. Grünau angekommen, haben wir uns in einem Cafe in der Altstadt erstmal Kaffee und Kuchen gegönnt. Dann fuhren wir zur Pension Feldschlössel.
63,75 km - 4:32 Std. Sattelzeit. 72,95 Gesamt-km
Pause in Hatzenhofen
Die Pension Feldschlösschen sieht von aussen gut aus, ist aber eine einfache Unterkunft. Die Pension wird von Türken bewirtschaftet.
Minus : keine Fahrradunterstellmöglichkeit, klebriger Frühstücksraum. 55.- € im DZ mit Frühstück.
3. Tag - 15.06.2010 - Stark bewölkt 20°
Abfahrt aus Ingolstadt nach Kehlheim wie üblich gegen 9:30 Uhr. In Großmehring beim " Unterer Wirt " machten wir die 1. große Pause. Dann ging es weiter nach Vohburg, eine wirklich sehenswerte Kleinstadt. Über Neustadt kamen wir nach Bad Gögging. Hier war Norbert 1996 zur Kur. Nach Kaffee und Kuchen kam bald das Kloster Weltenburg in Sicht. Das im Kloster gebraute Schwarzbier ist weithin bekannt. Von einem nahen Hügel aus grüßt die Befreiungshalle. Hier befindet sich der Donaubruch, die engste Stelle der Donau. Man konnte von hier aus mit dem Schiff bis Kehlheim fahren, was wir auch taten. Nach 20 min. kamen wir in Kehlheim an und suchten sofort unsere Pension Carlbauer auf. Nach den Essen ging's ins Bett.
56:02 km - 4:08 Std. Sattelzeit. 128,97 Gesamt-km.
Vohburg
Kloster Weltenburg
Mit dem Schiff vom Kloster Weltenburg nach Kehlheim.
Unser bestes Domizil, die Pension Carlbauer. Hier stimmte alles, Preis, Frühstück, Fahrradunterstellung und vor allem die Unterkunft.
58.- € im DZ ( war eigentlich ein Appartment ) mit Früstück.
4. Tag - 16.06.2010 - Stark bewölkt 18°
Um 8:30 Uhr gefrühstückt und ab ging es Richtung Regensburg. Über Saal a.d.D., Langfeld und Bad Abbach fuhren wir nach Matting. Hier machten wir eine größere Pause, bevor wir weiter nach Regensburg fuhren. Hier trafen wir schon um 14:00 Uhr ein. Nach dem Hotel-Check-In, sind wir noch mit dem Bus in die Regensburger Altstadt gefahren. Leider nieselte es hier ab 17:00 Uhr. Nach Dombesichtigung und ital. Essen ging es wieder mit dem Bus ins Hotel.
38,92 km - 2:48 Std. Sattelzeit. 167,89 gesamt km.
Regensburg ist erreicht
Auch das " Abotel " war eine relativ einfache Unterkunft, obwohl eigentlich alles gepasst hat. Das Einchecken war ein wenig futuristisch. Wir mußten uns über Telefon und durchgesagten Code-Nummern ins Hotel und dann mit hinterlegten Couvers und darin befindlichen Code-Nummern in die Zimmer begeben. Am nächsten Morgen begrüßten uns dann tatsächlich zwei irdische Angestellte, die uns dann das Frühstück bereiteten.
65,50 € im DZ , Frühstück extra 5,- € p.P.
5. Tag - 17.06.2010 - Bewölkt 17°
Heute haben wir einen Ruhetag in Regensburg genossen. Wir haben uns die Altstadt angesehen und den Dom besucht. Nach einer Stadtrundfahrt ( 7,50 € p-P. ), die eine 3/4 Std. dauerte, besuchten wir das Anwesen von Thurn & Taxis. Eine Besonderheit ist die " Steinerne Brücke ". Man sagt hier : Wer die Glocken vom Dom nicht gehört, die Steinerne Brücke nicht betreten und keinen Juden getroffen hat , war nicht in Regensburg. Im Hotel sahen wir uns das Spiel Frankreich-Mexiko (0:2 ) an. Dann rief wieder das Bettchen.
Regensburg von der Steinernen Brücke
Steinerne Brücke in Regensburg
6. Tag - 18.06.2010 - Stark bewölkt 17°
Von dicken Wolken begleitet fuhren wir um 9:45 Uhr in Richtung Straubing. Unterwegs regnete es leider immer wieder. In Pondorf machten wir in der " Radlerrast " große Pause. Hier sahen wir uns das Spiel Deutschland-Serbien an ( 0:1 ). Das war eine große Enttäuschung.
Dabei hat uns der Wirt extra einen TV auf die Terrasse instaliert. Weiter ging es Richtung Straubing/Bogen/OT Breitenweinzier. Es fing an stark zu regnen. Nach weiteren 25 km kamen wir um 17:30 Uhr in unserer Pension Eberth in Breitenweinzier b. Straubing an. Zum Essen fur uns der Wirt mit dem Auto ins 8 km entfernte Großlintach. Zurück brachte uns der Gastwirt aus Großlintach wieder in unsere Pension. Das nennt man Service !!
62,99 km - 3:59 Std. Sattelzeit. 230,88 Gesamt km
Die Walhalla bei Donaustauf
Deutschland-Serbien 0:1 in Pondorf angeschaut
Diese Pension Eberth ist auch voll zu empfehlen. Toller Service, gute Unterkünfte und auch sonst hat alles gestimmt. Hier kann man beste Noten vergeben.
48.- € im DZ mit Frühstück - www.pension-eberth.de
7. Tag - 19.06.2010 - Stark bewölkt, Nieselregen 18°
Die vorletzte Etappe liegt vor uns. Wir fahren Richtung Deggendorf, bei leichtem Nieselregen ( Der liebe Gott wollte nichts von uns wissen ). In Mette hat dann wenigstens der Nieselregen aufgehört und wir konnten nach dem Essen das Kloster Metten besichtigen. Um 14:00 Uhr kamen wir in Deggendorf OT Maxhofen an. In der " Dorfschänke " wirklich gut Essen gegangen-tolles Lokal. Später noch in der einfacheren Dorfkneipe Dänemark : Kamerun im TV angesehen.
31,10 km - 2:04 Std. 261,98 Gesamt km
Kloster Metten
" Zur Dorfschänke " in Deggendorf OT Maxhofen
Das war mit Abstand die schlechteste Bleibe. Großes Minus : " Keine Toiletten auf dem Zimmer ". Wir dachten, das gibt es nicht mehr-gibt es doch ! Sehr freundlich waren die Wirtsleute auch nicht, wir durften nicht Fußball gucken, weil die Wirtin etwas anderes sehen wollte. Der Gast ist hier nicht König. Deshalb mußten wir in die verräucherte Dorfkneipe gehen. Urteil : Nicht empfehlendswert.
Kein Internet
44.- € im Doppelzimmer mit Frühstück.
94469 Deggendorf / OT Maxhofen
Ruselbergstr. 67
Tel. : 0991-21013
8. Tag - 20.06.2010 - Dauerregen 20°
Die letzte und längste Etappe steht an, es geht nach Passau. Bei mäßigem Regen brechen wir um 9:15 Uhr auf. Bei Winzer machen wir eine größere Pause im " Radltreff " - ein toller Rastplatz für Radler und andere. Weiter geht es über Hofkirchen nach Vilshofen. Auf dem Segelflugplatz gab es eine schöne Gaststätte, die wir gerne besuchten. Nach gutem Essen ging es weiter über Windorf nach Gaishofen. Hier gibt es ein sehr bekanntes und gutes Fischrestaurant. In einem Radler-Cafe gleich nebenan kamen wir natürlich an Kaffee und Kuchen nicht vorbei. Nach weiteren 15 km kamen wir in Passau an. Ein freundlicher junger Mann führte uns zur Pension Vilsmeyer. Nachdem wir uns hier eingerichtet hatten, gingen wir noch zum Italiener in Passau's Innenstadt.
64,57 km - 4:05 Std. Sattelzeit. 326,55 Gesamt km
Radltreff bei Winzer
Hochwasser-hat uns gerade noch gefehlt
Die komplette Truppe in Vilshofen
Diese Pension war recht ordentlich, alles war sauber und bequem. Leider lag der Frühstücksraum im Keller, war nicht so schön. Man muß einen langen steilen Weg in Kauf nehmen, wenn man aus der Altstadt wieder zur Pension will. Für längere Aufenthalte nur für Sportler geignet.
56.- € im DZ mit Frühstück - www.pension-vilsmeier.de
9. Tag - 21.06.2010 - Bedeckt 16°
Wie in Regensburg, blieben wir auch hier in Passau einen Tag länger. Nach dem Frühstück ging es in die Passauer Altstadt. Wir waren am Dreiflußeck ( Donau, Inn und Ilz ), am " Grünen Baum " und im Dom.
Natürlich wurde auch die Altstadt ausgiebig beäugt.
Passau vom Inn aus gesehen
Am Passauer Dreiflußeck
Hochwasser am Dreiflußeck
Kloster Maria Hilf in Passau OT Innstadt
Abschiedsessen im " Heiligen Geist " in Passau
10. Tag - 22.06.2010 - Bedeckt 18°
Der Tag der Heimfahrt ist gekommen. Wir mußten früh aufstehen, denn der Zug fuhr schon um 8:25 vom Haupt-Bhf. Passau ab. Über München, Augsburg und Hannover erreichten wir dann mit 45 min. Verspätung den Berliner Haupt-Bhf. gegen 20:10 Uhr. Das dreimalige Umsteigen mit Fahrrädern und Gepäck ist wirklich sehr stressig. Wir sind alle gesund und wohlbehalten zu hause angekommen.
8,54 km - 56:36 Sattelzeit. 335,09 Gesamt km
Anita Zinn, Bärbel Krolikiewicz, Sylvia Zinn, Dieter Urban, Norbert Zinn und Bodo Zinn ( alle aus Berlin ) bewältigten die 335 km in 6 Etappen.
Fotos :
Sylvia Zinn
Bodo Zinn
Dieter Urban
Bärbel Krolikiewicz
Viele, viele Fotos von unserer Fernradtour unter :
Fotoalben/Donau-Fernradtour
Teil I, Teil II, Teil III u. Teil IV
oder
klick hier
B. Zinn-Juni 2010